Welpenmappe
Liebe Welpenfamilie,
Wir wünschen Ihnen viel Freude an Ihrem neuen Familienmitglied und hoffen, dass es heiß geliebt, gut gepflegt und bei bester Gesundheit bei Ihnen uralt werden darf. Sollten Sie Fragen haben oder irgendwann einmal Hilfe bei der Pflege, Ausbildung oder einfach Rat brauchen, sind wir auch in Zukunft immer gerne für Sie da.
Wenn wir können, helfen wir Ihnen gerne. Um Ihnen die ersten Tage mit Ihrem Schützling zu erleichtern, befinden sich in dieser Mappe kleine Tipps für die ersten Tage, Ernährung und Gesundheit sowie eine Checkliste, was Ihr Kleiner schon kennt. Auch für die Zeit, wenn aus dem Hundchen ein richtiger Hund wird, haben wir für Sie ein paar Empfehlungen und Hinweise zusammengestellt. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir in Zukunft immer wieder etwas von Ihnen und unserem Hundekind hören oder sehen dürfen. Aus züchterischer Sicht ist es für uns besonders interessant zu erfahren, wie sich die Welpen weiterentwickeln.
Die ersten Tage im neuen Zuhause
Die ersten Tage im neuen Zuhause sind für deinen Welpen aufregend, spannend, aber auch ein bisschen stressig. Alles ist neu – die Umgebung, die Gerüche, die Menschen und vielleicht auch andere Tiere. Dein Welpe braucht jetzt vor allem Sicherheit, Ruhe und Liebe, um sich gut einzugewöhnen.
1. Rückzugsort einrichten – Ein kleiner Rückzugsort ist sehr wichtig.
- Ein kuscheliges Körbchen oder eine Hundebox gibt Sicherheit.
- Lege eine weiche Decke hinein und vielleicht ein Lieblingsspielzeug vom Züchter.
- Dein Welpe sollte wissen: Das ist sein Platz, wo er schlafen, entspannen und sich zurückziehen kann.
- Lass ihn die Räume langsam erkunden, ohne ihn zu drängen.
2. Sicherheit und Umgebung – Die neue Umgebung sollte welpensicher sein:
- Kabel, zerbrechliche Gegenstände und kleine Dinge wegräumen.
- Giftige Pflanzen oder Putzmittel unzugänglich aufbewahren.
- Räume am Anfang ruhig halten – zu viele neue Eindrücke auf einmal können überfordern.
3. Rituale und Tagesablauf – Welpen lieben Routinen. Sie geben Sicherheit und helfen bei der Orientierung:
- Fütterungszeiten, Schlafzeiten und Spielzeiten möglichst regelmäßig einhalten.
- Plane kurze Spiel- oder Trainingseinheiten, da Welpen schnell müde werden.
- Ruhezeiten sind mindestens genauso wichtig wie Bewegung und Beschäftigung.
4. Stubenreinheit – Das Sauberwerden braucht Geduld:
- Direkt nach dem Schlafen, Fressen oder Spielen nach draußen bringen.
- Immer loben, wenn er draußen sein Geschäft erledigt.
- Strafen vermeiden – das verunsichert nur.
- Kleine Unfälle sind normal in den ersten Wochen.
5. Sozialisierung – Die ersten Begegnungen prägen den Welpen:
- Neue Menschen, andere Tiere, Geräusche und verschiedene Umgebungen langsam einführen.
- Positive Erfahrungen schaffen Vertrauen und helfen dem Welpen, mutig und neugierig zu werden.
- Begegnungen sollten ruhig, kurz und angenehm sein.
6. Fütterung und Gesundheit
- Am Anfang das bekannte Futter vom Züchter geben, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.
- Frisches Wasser immer bereitstellen.
- Nach einigen Tagen oder Wochen Tierarztbesuch zur Kontrolle, Impfung und Beratung einplanen.
7. Bindung und Vertrauen
- Sanftes Streicheln, beruhigende Worte und liebevolle Aufmerksamkeit stärken die Bindung.
- Kurze Trainings- und Spielpausen machen Lernen einfach und fördern das Vertrauen.
- Sei geduldig – der Welpe braucht Zeit, um sich einzuleben und neue Regeln zu verstehen.
Tipp:
Die ersten Tage prägen die Bindung zwischen dir und deinem Welpen. Kleine Schritte, viel Geduld und Liebe helfen sich sicher und wohl zu fühlen.
Schlaf und Ruhephasen bei Welpen
Hinweis:
Jeder Welpe ist individuell – manche schlafen mehr, andere weniger. Faktoren wie Rasse, Alter, Gesundheit und Tagesaktivität beeinflussen den Schlafbedarf. Generell gilt: Ein zufriedener Welpe zeigt regelmäßige Wach- und Ruhephasen.
1. Ruhephasen einhalten
Welpen sind noch in der Entwicklung und brauchen deutlich mehr Schlaf als erwachsene Hunde. Schlaf ist entscheidend für körperliches Wachstum, Gehirnentwicklung und emotionale Stabilität.
Wichtige Punkte:
- Kurze, häufige Nickerchen: Welpen haben nur begrenzte Energie. Nach ca. 20–60 Minuten Aktivität benötigen sie sofort eine Ruhepause.
- Ruhige Umgebung: Ein ungestörter Schlafplatz ohne Lärm, grelles Licht oder hektische Aktivitäten ist ideal.
- Rituale etablieren: Feste Ruhezeiten, z. B. nach Fütterung oder Spiel, geben Sicherheit und helfen beim Einschlafen.
- Temperatur beachten: Welpen schlafen besser, wenn der Schlafplatz nicht zu kalt oder zu warm ist.
2. Anzeichen, dass ein Welpe müde ist
Welpen zeigen deutliche Signale, wenn sie Schlaf brauchen. Frühes Erkennen verhindert Übermüdung und Stress:
- Gähnen
- Sich hinlegen oder zusammengerollt schlafen
- Weniger aktiv, Bewegungen werden langsamer
- Ohrenspitzen hängen lassen oder Schwanz tief tragen
- Reizbarkeit oder quengelndes Verhalten
3. Tipps für gesunden Schlaf
- Fester Schlafplatz: Körbchen, Hundebett oder eine weiche Decke an einem ruhigen Ort. Ideal ist ein Platz, der geschützt und leicht zugänglich ist.
- Ruhe nach Aktivität: Nicht direkt nach Spielen, Spaziergängen oder Fütterung schlafen lassen. Kurze Ruhepausen zwischendurch helfen dem Körper, sich zu regenerieren.
- Kuscheln und Nähe: Welpen fühlen sich sicher, wenn sie in der Nähe von Menschen oder Wurfgeschwistern ruhen können. Nähe reduziert Stress und fördert das Wohlbefinden.
- Überstimulation vermeiden: Zu viel Spiel, neue Eindrücke oder hektische Aktivitäten kurz vor der Ruhephase stören den Schlaf und erschweren das Einschlafen.
- Konstanter Tagesablauf: Regelmäßige Fütterungs-, Spiel- und Ruhezeiten helfen dem Welpen, ein gesundes Schlafverhalten zu entwickeln.
4. Schlafbedarf nach Alter
- 0–2 Wochen 20–22 Stunden Meist nur kurze Wachphasen zum Trinken
- 3–8 Wochen 18–20 Stunden Aktivität steigt, kurze Spielphasen
- 2–3 Monate 16–18 Stunden Spiel, Training, Sozialisierung
- 3–6 Monate 14–16 Stunden Wachphasen verlängern sich, Training intensiver
5. Negative Auswirkungen von Schlafmangel
Schlafmangel bei Welpen kann schwerwiegende Folgen haben:
Körperlich:
- Wachstumsstörungen durch reduzierte Ausschüttung von Wachstumshormonen
- Schwächeres Immunsystem → erhöhte Krankheitsanfälligkeit
- Müdigkeit und Leistungsabfall
Psychisch / Verhalten:
- Reizbarkeit, Unruhe oder Hyperaktivität
- Angst- und Stresssymptome
- Schlechtere Sozialisierung mit Menschen und anderen Hunden
- Lernschwierigkeiten, z. B. bei Grundkommandos oder Stubenreinheit
Langfristige Folgen:
- Chronischer Schlafmangel kann zu dauerhaften Verhaltensproblemen führen
- Hormonelle Veränderungen erhöhen das Risiko für Übergewicht
- Schlechte Konzentration und reduzierte Lernfähigkeit im späteren Leben
6. Zusammenfassung
- Welpen brauchen viel Schlaf und Ruhe, um gesund aufzuwachsen.
- Die Ruhephasen sollten ungestört, regelmäßig und in einer sicheren Umgebung stattfinden.
- Frühzeitige Erkennung von Müdigkeitssignalen schützt vor Übermüdung und Stress.
- Schlafmangel hat sowohl körperliche als auch psychische Konsequenzen.
Die ersten Nächte mit dem Welpen
Die erste Nacht mit einem neuen Welpen ist für Hund und Halter ein besonderes Erlebnis – aufregend, emotional und manchmal herausfordernd. Welpen erleben die neue Umgebung als fremd und unsicher, deshalb ist es wichtig, diese Übergangsphase ruhig, liebevoll und strukturiert zu gestalten.
1. Vorbereitung auf die erste Nacht
- Schlafplatz auswählen: Der Schlafplatz sollte ruhig, warm und gemütlich sein, aber nicht isoliert vom Familienleben. Viele Welpen fühlen sich sicherer, wenn sie in der Nähe ihrer Menschen schlafen, z. B. in einem Hundebett im Schlafzimmer oder in einer Box neben dem Bett.
- Boxtraining: Eine Hundebox kann helfen, dem Welpen einen Rückzugsort zu geben und ihn ans Alleinbleiben zu gewöhnen. Die Box sollte groß genug sein, dass er stehen, sich umdrehen und hinlegen kann, aber nicht so groß, dass er eine Ecke als Toilette benutzt.
- Ruhige Umgebung: Vermeide in der ersten Nacht laute Geräusche oder grelles Licht. Eine Decke oder ein Kleidungsstück mit deinem Geruch kann beruhigend wirken.
2. Verhalten in der ersten Nacht
- Schreien oder Jammern: Welpen können in der Nacht weinen oder jammern. Das ist normal, da sie ihre Mutter und Geschwister vermissen. Ruhiges Streicheln, sanftes Reden oder ein kurzes Tragen zum Schlafplatz kann helfen, sie zu beruhigen. Übermäßiges Trösten, bei dem der Welpe dauerhaft getragen wird, kann jedoch die Anpassung verzögern.
- Nächtliche Toilettengänge: Kleine Welpen müssen oft alle 2–3 Stunden nach draußen. Lege vorher eine kurze Strecke zum vorgesehenen Toilettenplatz fest und sei geduldig. Nach jedem Gang loben und ruhig belohnen, aber keine ausgedehnte Spielzeit starten.
- Ruhiges Einschlafen: Wenn möglich, halte die erste Nacht möglichst ruhig, um den Welpen nicht zu überreizen. Leise Musik oder ein Tick-Tack-Geräusch kann manchen Welpen an den Herzschlag der Mutter erinnern.
3. Tipps zur Eingewöhnung
- Routine etablieren: Auch in den ersten Nächten hilft eine feste Routine: Füttern → kurze Spielzeit → Toilettengang → Schlafplatz. Diese Struktur gibt Sicherheit.
- Nähe zeigen, aber Grenzen setzen: Zeige dem Welpen, dass er in Sicherheit ist, aber gewöhne ihn langsam an Ruhephasen. So lernt er, selbständig zu schlafen.
- Beobachten: Achte auf Anzeichen von Stress oder Unwohlsein, z. B. exzessives Hecheln, Zittern oder wiederholtes Jaulen. Bei Unsicherheit kann ein Tierarzt oder ein erfahrener Hundetrainer helfen.
4. Zusammenfassung der ersten Nacht
- Erwartungsgemäß kann die erste Nacht unruhig sein – Geduld ist entscheidend.
- Ein sicherer, warmer Schlafplatz, kurze nächtliche Toilettengänge und eine ruhige Umgebung helfen dem Welpen, Vertrauen aufzubauen.
- Mit liebevoller Konsequenz und Routine gewöhnt sich der Welpe schnell an sein neues Zuhause.
Stubenreinheit des Welpen
Definition:
Stubenreinheit bedeutet, dass ein Welpe lernt, seine Blase und seinen Darm nicht im Haus, sondern ausschließlich draußen zu entleeren. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der Grundausbildung und trägt zu einem harmonischen Zusammenleben zwischen Hund und Mensch bei.
Grundprinzipien:
- Welpen werden nicht „bestraft“ für Unfälle – sie lernen durch positive Verstärkung.
- Konsistenz und regelmäßige Routinen sind entscheidend für den Erfolg.
- Welpen haben nur begrenzte Blasenkontrolle, abhängig vom Alter:
- 6–8 Wochen: ca. 30–60 Minuten
- 3 Monate: ca. 2–3 Stunden
- 6 Monate: ca. 4–6 Stunden
Tipps für die Praxis:
1. Regelmäßige Auszeiten:
Welpen sollten alle 1–2 Stunden nach draußen gebracht werden, insbesondere nach:
- dem Schlafen
- dem Fressen oder Trinken
- dem Spielen
2. Richtiger Ort:
Wählen Sie einen festen Platz draußen, an dem der Welpe sein Geschäft erledigen darf. Geruch hilft dem Welpen, den Platz zu erkennen.
3. Beobachten von Signalen:
Häufige Anzeichen, dass ein Welpe muss:
- Unruhe oder Kreisen
- Schnüffeln am Boden
- Winseln oder Bellen
4. Positive Verstärkung:
- Lob, Streicheln oder ein kleines Leckerli direkt nach dem Toilettengang draußen.
- Keine Bestrafung bei Unfällen drinnen – das führt nur zu Angst und Verwirrung.
5. Unfälle im Haus:
- Sofort gründlich reinigen, um Gerüche zu entfernen.
- Keine intensiven Reaktionen, damit der Welpe nicht Angst bekommt.
6. Hilfsmittel:
- Welpenunterlagen (für die ersten Tage in der Wohnung)
- Feste Futter- und Trinkzeiten erleichtern die Planung der Auszeiten
Geduld ist der Schlüssel:
Stubenreinheit entwickelt sich individuell. Manche Welpen lernen sehr schnell, andere brauchen mehrere Wochen. Wichtig ist, konsequent, geduldig und verständnisvoll zu sein.
Alleine bleiben – Schritt für Schritt
Das Alleinebleiben ist eine wichtige Fähigkeit für jeden Hund, auch für Welpen. Es hilft dem Hund, Selbstvertrauen zu entwickeln und Stress oder Trennungsangst zu vermeiden. Welpen sind von Natur aus Rudeltiere und gewöhnen sich an Nähe. Daher muss das Alleinebleiben langsam und geduldig aufgebaut werden.
1. Vorbereitung
- Ruhiger Ort: Richte einen gemütlichen Platz ein, an dem der Welpe sich sicher fühlt – z. B. eine Hundebox, ein Bettchen oder eine Ecke mit Decke.
- Spielzeug & Beschäftigung: Lege etwas zum Kauen oder ein Futterspielzeug bereit. Das lenkt den Welpen ab und sorgt für positive Assoziationen.
- Kurze Abwesenheiten: Beginne mit wenigen Sekunden oder Minuten, bevor du den Raum verlässt.
2. Schrittweises Training
- 1. Kurze Abwesenheiten üben:
- Verlasse den Raum für 10–30 Sekunden.
- Komme ruhig zurück und belohne den Welpen nicht sofort, sondern achte darauf, dass er entspannt bleibt.
- 2. Langsam steigern:
- Verlängere die Abwesenheit allmählich (1 Minute → 5 Minuten → 10 Minuten usw.).
- Beobachte das Verhalten: Ist der Welpe ruhig, kann die Dauer erhöht werden.
- 3. Routinen etablieren:
- Gehe immer ruhig und ohne großes Aufsehen.
- Kein dramatischer Abschied oder Jubel beim Zurückkommen – das signalisiert, dass Alleinsein normal ist.
3. Signale von Stress erkennen
Welpen zeigen Stress durch:
- Winseln oder Bellen
- Unruhe oder kreisende Bewegungen
- Zerstören von Gegenständen
- Häufiges Kratzen an Türen
Wenn solche Signale auftreten, reduziere die Dauer des Alleinseins und gehe einen Schritt zurück. Ziel ist es, dass der Welpe sich sicher und entspannt fühlt.
4. Positive Verstärkung
- Belohnung durch Leckerlis oder Lob, wenn der Welpe ruhig bleibt, nicht beim Bellen oder Jammern.
- Kurze Trainingseinheiten mehrmals täglich sind effektiver als lange Versuche.
5. Geduld & Konsequenz
- Jeder Welpe ist anders: Manche lernen schnell, andere brauchen Wochen.
- Wichtig ist die regelmäßige Übung und die Vermeidung von Überforderung.
6. Langfristige Tipps
- Plane Zeiten ein, in denen der Welpe alleine bleibt, z. B. zum Schlafen oder wenn Familienmitglieder kurz außer Haus sind.
- Fördere Unabhängigkeit durch selbstständiges Spielen und positive Erfahrungen mit ruhigen Momenten.
Spaziergänge eines Welpen
1. Einführung
Spaziergänge sind für einen Welpen ein besonders wichtiger Bestandteil des Alltags. Sie fördern nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch die geistige Entwicklung und die Sozialisierung. Ein Welpe lernt durch Spaziergänge die Umwelt kennen, neue Geräusche, Gerüche und Menschen, sowie andere Tiere.
2. Ziel der Spaziergänge
- Sozialisierung: Kennenlernen verschiedener Umgebungen, Menschen, Hunde und anderer Tiere.
- Sicherheitstraining: Lernen, dass die Welt außerhalb des Hauses sicher ist.
- Bewegung: Förderung von Muskeln, Koordination und Ausdauer.
- Stärkung der Bindung: Spaziergänge vertiefen die Beziehung zwischen Welpe und Besitzer.
3. Dauer und Häufigkeit
- Welpen sollten anfangs nur kurze Spaziergänge von 5–10 Minuten machen, je nach Alter und Rasse.
- Mit zunehmendem Alter kann die Dauer langsam auf 20–30 Minuten oder mehr gesteigert werden.
- Wichtiger als die Länge ist die Qualität: Langsam, entspannt und ohne Druck.
4. Vorbereitung
- Leine und Halsband/Geschirr: Welpen sollten immer ein gut sitzendes Geschirr tragen, das nicht einschneidet.
- Leckerlis und Spielzeug: Für Training und positive Verstärkung unterwegs.
- Pfotencheck: Vor und nach dem Spaziergang auf Verletzungen, Splitter oder Hitze achten.
5. Verhalten während des Spaziergangs
- Der Welpe sollte selbst entscheiden können, wohin er schnüffeln möchte.
- Anfangs nur ruhig an der Leine laufen, Ziehen nicht belohnen.
- Begegnungen mit anderen Hunden oder Menschen langsam und positiv gestalten.
- Neue Geräusche oder Objekte ruhig vorstellen und den Welpen ermutigen.
6. Wichtige Tipps
- Überforderung vermeiden: Zu viele Eindrücke auf einmal können ängstlich machen.
- Wetter berücksichtigen: Hitze, Kälte oder Nässe kann Welpen stark belasten.
- Abwechslung bieten: Unterschiedliche Wege, Böden, Gerüche und kleine Abenteuer fördern die Entwicklung.
- Nach dem Spaziergang Ruhephase einplanen: Welpen brauchen viel Schlaf, um Eindrücke zu verarbeiten.
Fazit
Spaziergänge sind für Welpen ein aufregendes und lehrreiches Erlebnis. Sie fördern körperliche Gesundheit, geistige Entwicklung und soziales Verhalten. Mit Geduld, Liebe und positiver Verstärkung werden Spaziergänge zu einem sicheren und freudigen Bestandteil des Alltags.
Ernährungstipps für die ersten Tage
1. Grundprinzipien in den ersten Tagen
- Welpen sind in den ersten Wochen extrem empfindlich, da ihr Verdauungssystem noch unreif ist.
- Die Ernährung sollte hochwertig, leicht verdaulich und energiereich sein.
- Ziel ist, eine sanfte Umstellung von Muttermilch auf feste Nahrung vorzubereiten (falls nötig) und eine optimale Gewichtszunahme zu gewährleisten.
2. Muttermilch oder Milchersatz
- Idealerweise trinkt der Welpe die Muttermilch der Hündin, da sie alle wichtigen Nährstoffe, Antikörper und Verdauungsenzyme enthält.
- Wenn die Hündin nicht verfügbar ist oder die Milchproduktion zu gering, muss ein spezieller Welpenersatzmilchpulver verwendet werden (kein Kuhmilchrohstoff):
- Kommerziell erhältlich als Pulver oder flüssig.
- Temperatur: etwa 37 °C (körpereigen), nicht zu heiß oder kalt.
- Häufigkeit: in den ersten Tagen alle 2–3 Stunden, auch nachts.
- Menge: richtet sich nach Herstellerangabe und Welpengewicht.
Tipp: Immer kleine Mengen füttern, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.
3. Einführung von fester Nahrung (Ab der 3.–4. Lebenswoche)
- Start mit weicher Kost oder Welpenbrei.
- Vorgehensweise:
- Welpenmilch mit hochwertigem Welpen-Trockenfutter oder Nassfutter anrühren.
- Konsistenz: zunächst breiig, nach und nach dicker.
- Kleine Portionen mehrmals täglich (4–5 Mahlzeiten).
Ziel: Den Welpen an feste Nahrung gewöhnen, ohne den Magen zu überlasten.
4. Qualität der Nahrung
- Immer speziell für Welpen geeignetes Futter verwenden.
- Eigenschaften:
- Hoher Proteingehalt (für Wachstum)
- Angemessene Fette (für Energie)
- Ausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis (für Knochen und Zähne)
- Keine Zusatzstoffe wie Zucker, Farbstoffe oder Konservierungsmittel
- Vermeidung von Zwiebeln, Knoblauch, Schokolade, Trauben/Rosinen und stark gewürzten Speisen.
5. Fütterungsrhythmus
- 1.–2. Lebenswoche: alle 2–3 Stunden
- 3.–4. Lebenswoche: alle 3–4 Stunden
- 5.–6. Lebenswoche: alle 4 Stunden, Einführung von fester Nahrung
- Nach 8 Wochen: 3–4 Mahlzeiten pro Tag
Hinweis: Jeder Welpe ist individuell – Gewicht und Sättigungsanzeichen beobachten.
6. Wasser
- Frisches, sauberes Wasser muss ständig verfügbar sein, sobald feste Nahrung eingeführt wird.
- Kleine, flache Näpfe verhindern Ertrinken oder Verschütten.
7. Besondere Hinweise
- Welpen dürfen nicht überfüttert werden, da dies zu Verdauungsproblemen und Gelenkbelastungen führen kann.
- Gewicht täglich kontrollieren.
- Bei Durchfall, Erbrechen oder Trägheit Tierarzt konsultieren.
- Langsame Futterumstellung bei Zuchtwechsel oder Neuankömmlingen.
8. Zusammenfassung
- Erste Tage: Muttermilch oder Welpenmilch, kleine Portionen häufig füttern.
- Ab 3.–4. Woche: Brei aus Welpenmilch + Welpenfutter, langsam konsistenter machen.
- Hochwertiges, welpenspezifisches Futter verwenden.
- Wasser immer bereitstellen, Fütterung regelmäßig überwachen.
- Gewicht und Gesundheit täglich beobachten.
9. Giftige Lebensmittel und Pflanzen
Einige Lebensmittel und Pflanzen, die für Menschen unbedenklich sind, können für Welpen gefährlich oder sogar tödlich sein. Dazu gehören z. B. Schokolade, Zwiebeln, Trauben oder bestimmte Garten- und Zimmerpflanzen.
Für eine detaillierte Übersicht mit Erklärungen, Symptomen und Vorsichtsmaßnahmen bitte hier klicken: Gefährliche Lebensmittel / Pflanzen
Hundeernährung
1. Einführung
Die Ernährung eines Welpen ist entscheidend für seine gesunde Entwicklung. In den ersten Lebensmonaten wachsen Hunde sehr schnell, ihre Knochen, Muskeln, Organe und das Immunsystem müssen optimal unterstützt werden. Falsche Ernährung kann zu Wachstumsstörungen, Übergewicht oder Mangelerscheinungen führen.
2. Nährstoffbedarf von Welpen
Welpen haben einen deutlich höheren Energie- und Nährstoffbedarf als ausgewachsene Hunde. Die wichtigsten Nährstoffe sind:
- a) Eiweiß (Protein)
- Wichtig für: Muskelaufbau, Organentwicklung, Haut und Fell.
- Quellen: Hochwertiges Fleisch, Fisch, Eier, spezielle Welpenfuttermischungen.
- Hinweis: Welpen benötigen mehr Eiweiß als erwachsene Hunde.
- b) Fette
- Wichtig für: Energie, Gehirnentwicklung, Vitaminaufnahme.
- Quellen: Fleischfett, Fischöl, pflanzliche Öle.
- Tipp: Omega-3-Fettsäuren unterstützen die Gehirnentwicklung und ein gesundes Fell.
- c) Kohlenhydrate
- Wichtig für: Energie, Verdauung.
- Quellen: Reis, Hafer, Kartoffeln, Gemüse.
- Hinweis: Kohlenhydrate liefern schnell verfügbare Energie, sollten aber nicht zu viel sein.
- d) Vitamine und Mineralstoffe
- Kalzium & Phosphor: wichtig für Knochen- und Zahnentwicklung.
- Vitamin A, D, E: unterstützen Immunsystem und Sehvermögen.
- Zink & Eisen: für Haut, Fell und Blutbildung.
- Achtung: Ein Ungleichgewicht, besonders bei selbstgekochtem Futter, kann schwerwiegende Folgen haben.
- e) Wasser
- Welpen müssen immer Zugang zu frischem Wasser haben, besonders nach dem Spielen und Training.
3. Fütterungsempfehlungen für Welpen
Die Fütterung richtet sich nach Alter, Rasse und Aktivitätslevel.
- a) Fütterungszeiten
- 8–12 Wochen: 4 Mahlzeiten täglich
- 3–6 Monate: 3 Mahlzeiten täglich
- 6–12 Monate: 2 Mahlzeiten täglich
- Nach 12 Monaten: meist 1–2 Mahlzeiten täglich
- b) Menge
- Orientierung an den Angaben des Futtermittelherstellers, angepasst an Gewicht und Aktivität.
- Regel: Der Welpe sollte weder zu dick noch zu dünn sein. Kontrolle durch Fingerspitzen-Test am Brustkorb (Rippen sollten fühlbar, aber nicht sichtbar sein).
- c) Welpenfutterarten
- 1. Trockenfutter
- Vorteil: Zahnpflege, lange haltbar, einfach portionierbar.
- Tipp: Auf Welpenqualität achten, nicht zu wenig Protein.
- 2. Nassfutter
- Vorteil: hohe Akzeptanz, viel Feuchtigkeit.
- Nachteil: meist teurer, schneller verderblich.
- 3. Barfen (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter)
- Vorteil: artgerechte Ernährung, individuell steuerbar.
- Nachteil: zeitaufwendig, sorgfältige Zusammensetzung nötig.
- 4. Selbstgekochtes Futter
- Vorteil: volle Kontrolle über Inhaltsstoffe.
- Nachteil: schwer alle Nährstoffe ausgewogen zu liefern ohne Zusatzstoffe.
- 1. Trockenfutter
4. Besondere Hinweise
- Keine menschlichen Lebensmittel wie Schokolade, Zwiebeln, Trauben oder zu viel Milch.
- Langsames Umstellen von Futter, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.
- Gewichtskontrolle regelmäßig durchführen.
- Snacks und Belohnungen in Maßen geben, um Übergewicht zu vermeiden.
5. Praktische Tipps für Welpenbesitzer
- Futternapf auf Höhe des Welpen, um Rückenbelastung zu vermeiden.
- Frisches Wasser ständig bereitstellen.
- Mahlzeiten gleichmäßig über den Tag verteilen.
- Auf hochwertige Futtermittel achten, auch bei Snacks.
- Tierarzt zur Futterberatung hinzuziehen, besonders bei Allergien oder empfindlicher Verdauung.
Allgemeine Gesundheit von Welpen
1. Allgemein
Welpen sind in den ersten Lebensmonaten besonders empfindlich. Eine gute Pflege, richtige Ernährung und Vorsorgeuntersuchungen sind entscheidend für eine gesunde Entwicklung.
Wichtige Punkte:
- Tägliche Kontrolle von Augen, Ohren, Zähnen, Haut und Fell.
- Beobachtung von Appetit, Kot, Urin und Verhalten.
- Sauberkeit der Umgebung, um Infektionen zu vermeiden.
- Ausreichend Schlaf und Ruhephasen – Welpen schlafen oft 18–20 Stunden pro Tag.
2. Ernährung
Die Ernährung beeinflusst Wachstum, Immunsystem und Energielevel.
Grundregeln:
- Welpen benötigen hochqualitatives Welpenfutter, das alle Nährstoffe enthält.
- Altergerechte Fütterung: Welpen bis 3 Monate 4x täglich, ab 3–6 Monate 3x täglich, ab 6 Monate 2x täglich.
- Frisches Wasser sollte ständig verfügbar sein.
- Keine menschlichen Lebensmittel, die für Hunde giftig sein können (z. B. Schokolade, Trauben, Zwiebeln, Knoblauch).
3. Impfungen
Impfschutz ist entscheidend, um Welpen vor gefährlichen Krankheiten zu schützen.
- 6–8 Wochen: erste Grundimpfung (z. B. Staupe, Parvovirose, Hepatitis)
- 9–12 Wochen: zweite Impfung
- 12–16 Wochen: dritte Impfung
- Optional: Tollwutimpfung je nach Landesvorgabe
- Wiederholungen und Auffrischungen nach Tierarztplan
4. Entwurmung und Parasitenkontrolle
- Wurmkuren: ab 2 Wochen, dann alle 2 Wochen bis zur 12. Woche, danach monatlich bis 6 Monate.
- Flöhe und Zecken: regelmäßige Kontrolle, ggf. prophylaktische Mittel ab 8 Wochen (Tierarzt beraten).
Hinweis: Parasiten können Krankheiten übertragen – regelmäßige Prävention ist wichtig.
5. Tierarztbesuche und Vorsorge
Regelmäßige Tierarztbesuche helfen, Krankheiten früh zu erkennen:
- Welpenuntersuchung: direkt nach dem Kauf/Abgabe
- Impfkontrolle: nach Impfplan
- Wachstums- und Gewichtskontrolle: monatlich in den ersten 6 Monaten
- Zahnkontrolle: erste Zähne überprüfen, spätere Zahnpflege einleiten
6. Sozialisierung und Bewegung
Gesunde Entwicklung umfasst nicht nur körperliche, sondern auch geistige Gesundheit:
- Frühzeitige Sozialisierung mit Menschen, anderen Hunden und Umweltreizen.
- Angepasste Bewegung: kurze Spaziergänge und Spiel, Überlastung vermeiden.
- Mentale Beschäftigung: Training, Intelligenzspielzeuge, sanftes Apportieren.
7. Hygiene und Pflege
- Fellpflege: je nach Rasse bürsten, Fellwechsel beachten.
- Ohren: regelmäßig kontrollieren und reinigen.
- Zähne: Zahnpflege ab Welpenalter (Zahnbürste, spezielle Kauartikel).
- Krallen: regelmäßig kürzen, um Fehlstellungen und Schmerzen zu vermeiden.
8. Notfallvorsorge
- Erste-Hilfe-Set für Hunde bereithalten.
- Tierarzt-Notrufnummer griffbereit.
- Grundwissen über typische Notfälle: Verletzungen, Vergiftungen, Atemnot, starke Durchfälle.
9. Wichtige Dokumente für die Welpenmappe
- Impfpass
- Wurmkuren- und Parasitenprotokoll
- Tierarztberichte
- Geburts- und Stammbaumdaten
- Fütterungs- und Pflegehinweise
Hund – Mensch – Team
1. Einführung
Der Begriff Hund – Mensch – Team beschreibt die Beziehung zwischen einem Hund und seinem Menschen. Hunde sind soziale Tiere, die Bindung, Kommunikation und klare Strukturen brauchen, um sich sicher zu fühlen. Ein gutes Team entsteht, wenn Respekt, Vertrauen und klare Regeln zwischen Mensch und Hund bestehen.
2. Bindung aufbauen
Die Bindung ist das Fundament jedes Teams. Sie entwickelt sich durch gemeinsame positive Erfahrungen, Vertrauen und Verständnis.
- Körperkontakt und Nähe: Streicheln, ruhiges Kuscheln, sanfte Berührungen.
- Spiel und gemeinsame Aktivitäten: Apportieren, Suchspiele, Trainingseinheiten.
- Fütterungsrituale: Regelmäßige Mahlzeiten in ruhiger Umgebung stärken die Verbindung.
Tipp: Positive Verstärkung ist entscheidend – belohne erwünschtes Verhalten, statt Fehler zu bestrafen.
3. Kommunikation zwischen Hund und Mensch
Hunde kommunizieren über Körpersprache, Mimik, Stimme und Verhalten. Menschen müssen lernen, diese Signale richtig zu deuten:
- Schwanzhaltung: Entspannt, hoch oder zwischen den Beinen – deutet auf Stimmung.
- Ohren und Augen: Aufmerksam, entspannt oder ängstlich.
- Körperspannung: Locker oder angespannt, zeigt Sicherheit oder Unsicherheit.
Menschliche Kommunikation: Klar, konsequent, aber freundlich. Hunde verstehen keine langen Erklärungen, sondern kurze Signale und Konsistenz.
4. Regeln und Struktur
Ein starkes Team braucht Regeln, damit der Hund Sicherheit und Orientierung hat.
- Feste Tagesabläufe: Spaziergänge, Fütterung, Ruhezeiten.
- Klare Grenzen: Was erlaubt ist, was nicht.
- Rituale beim Training: Gleichbleibende Kommandos und Belohnungen.
Wichtig: Regeln müssen fair und nachvollziehbar sein. Inkonsistenz verwirrt Welpen und erschwert das Lernen.
5. Vertrauen und Respekt
Vertrauen wächst, wenn der Hund Verlässlichkeit und Sicherheit erfährt. Respekt bedeutet: Mensch und Hund achten die Bedürfnisse des anderen.
- Überforderung vermeiden: Welpen brauchen kurze Lerneinheiten.
- Auf Signale achten: Ein Hund, der Ausweichen oder Beschwichtigung zeigt, braucht Ruhe.
- Geduld haben: Jedes Tier lernt in seinem eigenen Tempo.
6. Gemeinsames Lernen
Training ist Teambildung. Es geht nicht nur um Gehorsam, sondern um Verstehen und Miteinander.
- Grundkommandos: Sitz, Platz, Komm, Bleib.
- Sozialisierung: Kontakt zu Menschen, anderen Hunden und verschiedenen Umgebungen.
- Problemlösungen im Alltag: Leinenführigkeit, Ruhe in der Wohnung, Begegnungen im Freien.
7. Zusammenfassung
Ein starkes Hund-Mensch-Team basiert auf:
- Vertrauen und Respekt
- Klarer Kommunikation
- Gemeinsamen Ritualen und Regeln
- Positiver Verstärkung und Geduld
Wenn Mensch und Hund diese Punkte beachten, entsteht eine harmonische Beziehung, in der der Welpe Sicherheit, Geborgenheit und Freude erlebt.
Auslastung: Körperlich und geistig
Eine ausgewogene Auslastung ist für Welpen extrem wichtig. Sie hilft nicht nur, überschüssige Energie abzubauen, sondern fördert auch die körperliche Entwicklung, die mentale Fitness und ein ausgeglichenes Verhalten. Unter Auslastung versteht man sowohl körperliche Bewegung als auch geistige Beschäftigung.
1. Körperliche Auslastung
Welpen wachsen schnell und ihre Knochen, Gelenke und Muskeln sind noch im Aufbau. Deshalb ist es wichtig, die körperliche Auslastung altersgerecht zu gestalten:
- Kurze Spaziergänge: Für sehr junge Welpen genügen mehrere kurze Spaziergänge von 5–10 Minuten, die allmählich verlängert werden.
- Freies Spielen: Freies Spielen im sicheren Garten oder Spielbereich fördert Bewegung und Motorik.
- Aufbau von Koordination: Leichte Hindernisse oder kleine Hindernisparcours helfen, Gleichgewicht und Beweglichkeit zu trainieren.
Wichtig: Überforderung vermeiden! Zu lange Spaziergänge oder zu intensives Spielen können die Gelenke und Knochen schädigen.
2. Geistige Auslastung
Mentale Beschäftigung ist genauso wichtig wie körperliche. Ein ausgelasteter Welpe ist ruhiger und weniger anfällig für Verhaltensprobleme.
- Schnüffelspiele: Verstecke Leckerlis im Haus oder Garten, damit der Welpe sie suchen muss.
- Intelligenzspielzeug: Spiele, bei denen der Welpe Aufgaben lösen muss, wie z. B. Futterpuzzles, fördern die Denkfähigkeit.
- Trainingseinheiten: Kurze Trainingseinheiten von 5–10 Minuten, z. B. „Sitz“, „Platz“ oder „Komm“, stärken die Bindung und die Konzentration.
- Umweltreize: Neue Geräusche, Gerüche und Gegenstände helfen dem Welpen, sich sicher in der Umgebung zu fühlen.
3. Soziale Auslastung
Welpen lernen durch soziale Kontakte:
- Artgenossen: Spielen mit anderen Hunden fördert Sozialverhalten und Kommunikation.
- Menschen: Unterschiedliche Personen kennenlernen hilft, Vertrauen zu Menschen aufzubauen.
4. Vorteile einer guten Auslastung
- Weniger unerwünschtes Verhalten wie Beißen, Bellen oder Zerstören.
- Gesunde körperliche Entwicklung.
- Mentale Stabilität und Stressresistenz.
- Stärkere Bindung zwischen Welpe und Halter.
Zusammenfassung
Eine ausgewogene Auslastung kombiniert körperliche Bewegung, geistige Aufgaben und soziale Interaktionen. Sie sorgt dafür, dass der Welpe gesund, ausgeglichen und gut erzogen heranwächst. Für Welpenbesitzer ist es entscheidend, regelmäßig kurze und altersgerechte Aktivitäten in den Alltag einzubauen.
Hundesprache – Ein Leitfaden für Welpen
Hunde kommunizieren hauptsächlich über Körpersprache, Laute und Gerüche. Das Verständnis dieser Signale hilft, Bedürfnisse zu erkennen, Konflikte zu vermeiden und eine vertrauensvolle Bindung aufzubauen.
1. Körpersprache
- Körperhaltung
- Entspannt: lockerer Körper, lockere Pfoten, weiches Gesicht → Hund fühlt sich wohl.
- Aufmerksam / interessiert: leicht nach vorne geneigt, Ohren nach vorne, Augen fokussiert.
- Unsicher / ängstlich: geduckter Körper, eingeklemmter Schwanz, Ohren zurück → Stress oder Angst.
- Dominanz / Angriff: steifer Körper, aufgestelltes Nackenfell, fixierender Blick, Zähne sichtbar, Vorderpfoten nach vorne → klare Drohhaltung.
- Aufreiten: kann Dominanz, Spielaufforderung oder Stress bedeuten – immer im Kontext beachten.
- Schwanz und Schwanzwedeln
- Locker wedelnd → freundlich, entspannt.
- Schnell wedelnd, hoch → Aufregung oder Erregung.
- Eingeklemmt → Angst oder Unterwerfung.
- Steif aufgerichtet → Dominanz oder Alarm.
- Hinweis: Wedeln allein bedeutet nicht immer Freundlichkeit – Stellung, Geschwindigkeit und Körperhaltung beachten.
- Ohren
- Vorne → Interesse oder Aufmerksamkeit.
- Zurückgelegt → Unsicherheit oder Unterwerfung.
- Aufgerichtet → Wachsamkeit oder Erregung.
- Augen & Blick
- Blinzeln, weicher Blick → Entspannung.
- Starren → Dominanz oder Drohung.
- Abwenden → Friedenssignal, Konfliktvermeidung.
- Maul / Lippen
- Entspanntes Maul → locker, glücklich.
- Knurren → Warnung oder Drohung.
- Lautloses Knurren: manchmal nur ein Lippenheben ohne Laut → sehr klare Warnung.
- Lefzen lecken → Stress oder Unsicherheit.
- Besondere Signale
- Stupser mit der Nase: kann Aufmerksamkeit erregen oder um Spiel einladen.
- Aufreiten: oft dominanzbezogen oder spielerisch.
- Entspanntes Aussehen: weiche Muskeln, hängende Lefzen, lockere Bewegungen → Wohlbefinden.
2. Lautsprache
- ellen: hochfrequent → Aufregung oder Spiel, tief → Warnung.
- Knurren: Drohung oder Warnung.
- Lautloses Knurren: Lippen heben ohne Laut → sehr ernstzunehmendes Signal.
- Jaulen / Winseln: Aufmerksamkeit, Unsicherheit, Trennungsschmerz.
- Heulen: soziale Kommunikation, Orientierung oder Alarm.
3. Beschwichtigungssignale
Hunde nutzen Signale, um Konflikte zu vermeiden oder Stress abzubauen:
- Abwenden des Kopfes
- Gähnen
- Schnüffeln am Boden
- Hinsetzen oder Hinlegen
- Pfote heben oder langsames Gehen
- Lecken der Lefzen
- Umkreisen von Menschen oder Hunden
4. Angstsignale
- Eingeklemmter Schwanz
- Geduckter Körper
- Ohren zurückgelegt
- Zittern, Winseln
- Rückzug oder Verstecken
5. Welpenschutz
- rwachsene Hunde zeigen Rücksicht gegenüber Welpen.
- Welpen lernen soziale Grenzen und richtige Kommunikation.
- Wichtig: Nicht in natürliche Interaktionen eingreifen, das fördert Selbstbewusstsein.
6. Mensch-Hund-Interaktionen
- Stupser vom Hund → Aufmerksamkeit oder Spielaufforderung.
- Kopf tätscheln oder Umarmungen → gehört nicht zur Hundesprache, können Stress erzeugen, wenn der Hund dies nicht mag.
7. Spiel- und Sozialverhalten bei Welpen
- Beißhemmung üben
- Sozialspiel: Raufen, Rollen, Jagen → Bindung und Kommunikation
- Signale im Spiel beachten: Rückzug, Abwenden, Winseln → Grenzen respektieren
8. Tipps für Welpenbesitzer
- Körpersprache genau beobachten
- Warnsignale niemals bestrafen
- Ruhiges Verhalten belohnen
- Spielen fördern, nicht überfordern
- Frühzeitige Sozialisation mit Menschen und Hunden
Beißhemmung bei Welpen – Alles, was man wissen muss
1. Was ist Beißhemmung?
Die Beißhemmung bezeichnet die Fähigkeit eines Hundes, den Druck seines Gebisses zu kontrollieren und zu dosieren. Ein Hund mit guter Beißhemmung kann sanft beißen oder kauen, ohne dem Gegenüber Schmerzen zuzufügen.
- Sie ist überlebenswichtig in der Natur, um Konflikte mit Artgenossen zu regulieren.
- Bei Menschen ist sie besonders wichtig, um Sicherheit und Vertrauen aufzubauen.
2. Warum ist Beißhemmung wichtig?
- Soziale Interaktion: Hunde spielen oft mit Zähnen. Ohne Beißhemmung kann das Spiel aggressiv oder gefährlich werden.
- Sicherheit für Menschen: Ein Welpe, der Beißhemmung lernt, wird später nicht aggressiv zubeißen.
- Stressprävention: Ein Hund, der zubeißt, ohne Druck zu kontrollieren, kann Schmerzen verursachen und Konflikte eskalieren lassen.
- Grenzen lernen: Welpen müssen lernen, dass es Limits gibt, z. B. dass Menschenhaut empfindlich ist und dass zu hartes Beißen Konsequenzen hat.
3. Entwicklungsstadien der Beißhemmung
Die Beißhemmung wird hauptsächlich in den ersten Lebenswochen erlernt:
- 0–3 Wochen Welpen sind blind und taub; erste orale Erfahrungen (Zitzen)
- 3–5 Wochen Erste Spielversuche mit Geschwistern; lernen, wie stark sie beißen dürfen
- 5–8 Wochen Wichtige Phase: Welpen lernen von Wurfgeschwistern und Mutter, dass zu harter Biss schmerzt und Spiel abbricht
- 8–12 Wochen Soziales Spiel mit Artgenossen und Menschen; Beißhemmung wird weiter verfeinert
- Ab 12 Wochen Training mit Menschen intensivieren, spielerisches Beißen wird kontrolliert; Grenzen setzen wird bewusst gelernt
4. Wie lernen Welpen Beißhemmung und Grenzen?
- a) Durch Spiel mit Wurfgeschwistern
- Wenn ein Welpe zu fest beißt, quietscht der Geschwisterwelpe oder zieht sich zurück.
- Das lehrt: „Wenn ich zu hart beiße, hört das Spiel auf.“
- b) Durch Interaktion mit der Mutter
- Mutterhündin erzieht sanft durch Warnungen oder Wegziehen, wenn der Welpe zu rau spielt.
- Hier lernen Welpen erste Grenzen.
- c) Durch kontrolliertes Mensch-Spiel
- Menschliches Feedback ist wichtig:
- Quietsch- oder Rückzugsreaktion: Kurzes „Au“ und Spiel abbrechen
- Alternativen anbieten: Kau- oder Spielzeug
- Ziel: Welpe versteht, dass Menschen Grenzen haben, ohne Angst zu erzeugen.
- Menschliches Feedback ist wichtig:
- d) Grenzen bewusst setzen
- Grenzen setzen bedeutet: konsequent, aber liebevoll reagieren.
- Beispiel: Wer auf Hände beißt, Pause im Spiel.
- So lernt der Welpe, dass sein Verhalten Konsequenzen hat – ein zentraler Teil der Beißhemmung.
5. Praktische Übungen für die Welpenmappe
Übung 1: Sanftes Beißen
- Hände locker anbieten, Welpe darf vorsichtig schnappen.
- Bei zu festem Zubeißen: laut „Au“ sagen und Hand zurückziehen.
- Nach kurzer Pause wieder anbieten.
- Ziel: Welpe lernt Dosierung.
Übung 2: Spielzeug-Alternativen
- Immer ein Spielzeug griffbereit haben.
- Wenn der Welpe Hände oder Kleidung ins Maul nimmt, auf Spielzeug umleiten.
Übung 3: Grenzen setzen
- Wenn Welpe zu grob wird: Spiel abbrechen, ruhig bleiben.
- Kurze Pause hilft Welpe zu verstehen: „Zu fest = Spielende“.
- Konsequenz ist wichtiger als Strenge.
Übung 4: Belohnung
- Sanftes Spiel belohnen: Lob, Streicheln, kurze Spielsitzung.
- Positive Verstärkung motiviert Welpen, sanft zu bleiben.
6. Häufige Fehler
- Zu grobes Strafen: Schreien oder Schlagen führt zu Angst oder Aggression.
- Zu viel Nachgeben: Welpe lernt nicht, dass Zähne verletzen können.
- Inkonsequenz: Unterschiedliches Verhalten zwischen Familienmitgliedern verwirrt den Welpen.
- Grenzen nicht setzen: Ohne klare Limits versteht der Welpe nicht, wann Spiel aufhört.
7. Tipps für die Welpenmappe
- Beißhemmung ist kein einmaliger Trick, sondern ein Prozess über Wochen.
- Jeder Welpe entwickelt sich individuell. Geduld ist entscheidend.
- Konsequentes, liebevolles Training fördert Sicherheit und Vertrauen.
- Ein Welpe mit guter Beißhemmung und klaren Grenzen wird später ruhiger, sozial kompetenter und leichter zu erziehen.
Beschwichtigungssignale bei Welpen
1. Definition
Beschwichtigungssignale (engl. calming signals) sind Verhaltensweisen, die Hunde einsetzen, um Konflikte zu vermeiden, Stress abzubauen oder ihre eigenen Emotionen zu regulieren. Sie zeigen damit, dass sie keine Bedrohung darstellen und friedlich bleiben möchten. Schon Welpen nutzen diese Signale instinktiv, um mit Artgenossen und Menschen zu kommunizieren. Das Verständnis dieser Signale ist wichtig, um frühzeitig Stress bei Welpen zu erkennen und Konflikte zu vermeiden.
2. Typische Beschwichtigungssignale bei Welpen
- 1. Gähnen
- Beschreibung: Welpen gähnen, wenn sie unsicher oder gestresst sind, nicht nur bei Müdigkeit.
- Bedeutung: „Ich fühle mich unwohl, bitte sei ruhig.“
- Beobachtung: Beim Tierarzt, beim Kennenlernen anderer Hunde oder bei lauten Geräuschen.
- 2. Lecken der Schnauze
- Beschreibung: Das Lecken der eigenen Schnauze oder der Hand des Menschen.
- Bedeutung: Stressabbau oder Friedenssignal.
- Hinweis: Nicht mit Hunger oder Appetit verwechseln, Kontext ist entscheidend.
- 3. Blick abwenden / Wegschauen
- Beschreibung: Der Welpe vermeidet direkten Blickkontakt.
- Bedeutung: „Ich will keinen Konflikt.“
- Tipp: Besonders bei neuen Situationen oder fremden Personen/Hunden.
- 4. Körper drehen / seitlich stellen
- Beschreibung: Der Welpe dreht sich seitlich oder läuft schräg an jemandem vorbei.
- Bedeutung: Nonverbales Signal der Friedfertigkeit.
- 5. Schnüffeln am Boden
- Beschreibung: Plötzliches intensives Schnüffeln am Boden, oft bei Stress oder Unsicherheit.
- Bedeutung: Ablenkungsmanöver, um Spannung zu reduzieren.
- 6. Pfoten heben / kleine Bewegungen
- Beschreibung: Eine Pfote wird leicht gehoben oder kleine Bewegungen werden gemacht, ohne dass der Welpe aggressiv wirkt.
- Bedeutung: Unsicherheits- oder Entspannungszeichen.
- 7. Schwanzbewegungen
- Beschreibung: Lockeres Wedeln ohne Steifheit, oft langsam.
- Bedeutung: Freundliche Absicht, nicht gleichsetzen mit übermäßiger Aufregung.
- 8. Leises Winseln / Knurren vermeiden
- Beschreibung: Der Welpe zeigt vorsichtiges Winseln oder murrt leise, um eine Situation zu entschärfen.
- Bedeutung: Bitte um Abstand oder Ruhe.
3. Warum sind Beschwichtigungssignale für Welpen wichtig?
- Stressabbau: Welpen lernen, ihre Emotionen zu regulieren.
- Konfliktvermeidung: Frühzeitige Signale verhindern Beißereien oder aggressive Auseinandersetzungen.
- Kommunikation: Mit Menschen und Artgenossen auf nonverbaler Ebene „sprechen“.
- Bindung: Hunde, die diese Signale verstehen, fühlen sich sicherer und bauen Vertrauen auf.
4. Tipps
- Beobachte den Welpen genau – Stress kann sich subtil zeigen.
- Reagiere nicht negativ auf Beschwichtigungssignale; dies kann Unsicherheit verstärken.
- Unterstütze den Welpen durch ruhige Umgebung und sanfte Ansprache.
- Fördere soziale Interaktion mit anderen Hunden in kontrollierten Situationen.
Erziehungs- & Trainingstipps für Welpen – Ohne Gewalt und mit positiver Verstärkung
1. Grundprinzipien der Hundeerziehung
Hundeerziehung ist kein Kampf um Macht, sondern ein Aufbau von Vertrauen, Respekt und Kommunikation.
- Gewaltfreie Erziehung:
- Bitte schlage Deinen Hund niemals und verwende keine Strafen oder Hilfsmittel, die ihm Schmerzen oder Angst zufügen. Gewalt zerstört das Vertrauen und blockiert das Lernen. Ein Hund, der Angst hat, zeigt nur, was er vermeiden möchte – er lernt jedoch kein alternatives Verhalten.
- Positive Verstärkung:
- Belohne jedes gewünschte Verhalten, sei es mit Lob, Spiel oder Leckerli. So lernt der Welpe, dass es sich lohnt, dem Menschen zu folgen. Positive Verstärkung motiviert und macht das Training zu einer angenehmen Erfahrung.
- Vertrauen aufbauen:
- Dein Welpe muss Dir vertrauen können, damit er sich sicher fühlt und motiviert ist zu lernen. Vertrauen ist die Basis für eine starke, harmonische Beziehung zwischen Mensch und Hund.
2. Das ABC der Hundeerziehung
Die Basics und die richtige Vorbereitung sind das A und O – die Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben. So wie wir unsere Kinder nicht morgen in die Schule schicken und direkt das Abitur erwarten, müssen auch Hunde Schritt für Schritt lernen.
- Hunde müssen „die Grundlagen“ des Zusammenlebens erlernen.
- Die ersten Jahre sind entscheidend für die Erziehung und die Prägung des Welpen.
- Nehmt euch die Zeit, eure Hunde wirklich zu verstehen und eine solide Mensch-Hund-Basis aufzubauen.
- Geduld, Konsequenz und Verständnis in dieser Anfangszeit zahlen sich ein Leben lang aus.
3. Hundesprache verstehen
Hunde sprechen eine andere Sprache als wir Menschen. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten wir ihre Signale verstehen und respektieren.
- Individuelle Entwicklung:
- Jeder Welpe ist einzigartig. Faktoren wie Prägung, Familie, Vorerfahrungen und Umweltreize prägen seinen Charakter. Auch das Lerntempo ist unterschiedlich – Geduld ist hier sehr wichtig.
- Hundeverhalten richtig interpretieren:
- Was Menschen oft als Ungehorsam wahrnehmen, ist aus Sicht des Hundes normales Verhalten.
- Beispiel: Ein Welpe ignoriert das „Sitz“ – er versteht vielleicht die Körpersprache oder den Zeitpunkt nicht, nicht dass er absichtlich ungehorsam ist.
- Körpersprache beachten:
- Hunde beobachten unsere Bewegungen und Mimik ununterbrochen. Sie interpretieren jedes Signal und gehen davon aus, dass jede Bewegung eine Bedeutung hat. Selbst unbewusste Gesten beeinflussen, wie der Hund reagiert.
4. Lernen findet immer statt
Training ist nicht auf die Trainingsstunde beschränkt – Hunde lernen jeden Tag.
- Jede Interaktion ist eine Chance, etwas zu lernen.
- Achte daher auf deine Körpersprache, deinen Tonfall und deine Signale.
5. Alte vs. moderne Trainingsmethoden
Frühere Methoden:
- Laut, streng, befehlsartig, körperliche Gewalt
- Funktioniert nur über Angst
- Erzeugt Stress und blockiert das Lernen
Moderne Methoden:
- Respektvoll, ruhig, freundlich
- Motivation durch Belohnung
- Positive Signale (Markerworte, Clicker, Pfeife) unterstützen stressfreies Lernen
- Dein Welpe kann das Gelernte auch in ablenkungsreicher Umgebung abrufen
Beispiel aus der Menschenwelt:
Ein strenger Lehrer kann dazu führen, dass wir plötzlich „blockieren“ und unser Wissen nicht abrufen können. Genau so funktioniert das Gehirn eines Hundes: Stress blockiert die Lernfähigkeit. Positive Motivation hingegen aktiviert den Lernwillen.
6. Praktische Tipps für den Alltag
- Markerworte oder Clicker einsetzen: Signalisieren dem Welpen: „Gut gemacht, das war richtig!“
- Lob und Belohnung sofort geben: Timing ist entscheidend – der Welpe muss das Verhalten mit der Belohnung verbinden.
- Kurze, häufige Trainingseinheiten: 5–10 Minuten, mehrmals am Tag – Welpen haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne.
- Ruhiger Tonfall: Laute oder aggressive Kommandos erzeugen Stress und Denkblockaden.
- Geduld und Wiederholung: Neues Verhalten wird durch viele Wiederholungen gefestigt und im Langzeitgedächtnis gespeichert.
- Ablenkung langsam steigern: Erst ohne, dann mit leichter Ablenkung, damit der Welpe das Verhalten auch unter Druck abrufen kann.
7. Zusammenfassung
1. Gewaltfreie Erziehung = Vertrauen aufbauen
2. Positive Verstärkung = Motivation fördern
3. Hundesprache lernen = Missverständnisse vermeiden
4. Jeder Hund ist einzigartig = Geduld und Verständnis zeigen
5. Training findet immer statt = Körpersprache bewusst einsetzen
6. Stress vermeiden = Lernen unter Druck blockiert
7. ABC der Hundeerziehung = Grundlagen Schritt für Schritt lernen
Ziel: Eine harmonische Beziehung zwischen Mensch und Hund, basierend auf Respekt, Vertrauen und Freude am gemeinsamen Lernen.
Hundekrankenversicherung – Schutz für Hund und Halter
Warum eine Versicherung für den Hund wichtig ist
Hunde sind neugierig, verspielt und manchmal ungestüm. Beim Spaziergang kann schnell etwas passieren: Ein Unfall im Straßenverkehr, ein Sturz oder das Verschlucken von etwas Ungenießbarem. Solche Situationen führen oft zu einem schnellen Tierarztbesuch – und zu hohen Kosten.
Damit Hund und Halter in Notfällen gut abgesichert sind, gibt es die Hundekrankenversicherung. Sie hilft, die Tierarztkosten zu decken, sodass der Hund sofort behandelt werden kann, ohne dass finanzielle Sorgen entstehen.
Was eine Hundekrankenversicherung übernimmt
Je nach Tarif und Anbieter kann die Versicherung zum Beispiel folgende Kosten übernehmen:
- Operationen – zum Beispiel bei Unfällen oder akuten Erkrankungen
- Ambulante Behandlungen – z. B. Infektionen, Wunden, Untersuchungen
- Stationäre Behandlungen – falls der Hund im Krankenhaus betreut werden muss
- Vorsorgeuntersuchungen – Impfungen, Wurmkuren, Routinechecks
Die Kosten für die Versicherung hängen ab von:
- Rasse – manche Hunderassen haben ein höheres Risiko für bestimmte Krankheiten
- Größe – größere Hunde kosten oft etwas mehr
- Alter – je älter der Hund, desto höher der Beitrag
Zum Beispiel liegt der monatliche Beitrag für einen zweijährigen Schäferhund je nach Anbieter zwischen 30 und 50 Euro.
Beliebte Anbieter
Tests (Service Value, 2018) zeigen, dass Agila, Allianz und Uelzener besonders fair und zuverlässig sind und deshalb die Bewertung „sehr gut“ erhalten haben.
Arten der Hundekrankenversicherung
Hundehalter können zwischen zwei Versicherungsarten wählen:
1. Hunde-OP-Versicherung
- Deckt nur die Kosten für medizinisch notwendige Operationen.
- Beiträge sind günstiger als bei der Vollversicherung.
- Vor Inanspruchnahme gelten meist Wartezeiten von einigen Monaten.
2. Krankenvollversicherung (Hundekrankenversicherung)
- Deckt alle Krankheitskosten – je nach Tarif können auch Vorsorgeuntersuchungen enthalten sein.
- Beiträge sind höher als bei der OP-Versicherung.
- Auch hier gelten oft Wartezeiten, bevor Leistungen genutzt werden können.
Alternative: Eigenes Sparkonto
Wer keine Versicherung abschließen möchte oder zusätzlich vorsorgen will, kann ein spezielles Hunde-Sparkonto anlegen:
- Regelmäßig Geld zurücklegen, um im Notfall Tierarztkosten zu decken
- Vorteil: Wenn kein Notfall eintritt, bleibt das Geld für andere Ausgaben verfügbar
Fazit
Mit einer Hundekrankenversicherung oder einem eigenen Sparkonto können Hundebesitzer sicherstellen, dass ihr Vierbeiner im Notfall die bestmögliche medizinische Versorgung erhält – ohne Stress wegen der Kosten.
So können unsere kleinen Schätze gesund und glücklich durchs Leben gehen!
Tierhalterhaftpflichtversicherung
Die Tierhalterhaftpflichtversicherung schützt den Tierhalter vor Schadensersatzansprüchen Dritter, die durch sein Tier verursacht werden. Grundlage der Haftung ist § 833 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB): Ein Tierhalter haftet für Schäden, die sein Tier anrichtet, auch wenn er selbst kein Verschulden trägt.
Diese Versicherung ist besonders wichtig für Halter von größeren Tieren, wie Hunden oder Pferden. Kleine Haustiere sind in der Regel bereits über die Privathaftpflichtversicherung mitversichert.
Welche Schäden sind versichert?
Die Tierhalterhaftpflichtversicherung übernimmt unter anderem:
- Personenschäden: z. B. Schmerzensgeld oder Behandlungskosten nach einem Hundebiss
- Sachschäden: z. B. zerstörte Möbel, Schuhe oder andere Gegenstände
- Vermögensschäden: z. B. finanzielle Folgeschäden, die aus Personen- oder Sachschäden entstehen
Hinweis: Die Versicherung deckt nicht nur die direkten Schäden ab, sondern auch Gerichts- und Prozesskosten, ähnlich wie eine Rechtsschutzversicherung.
Besonderheiten bei Hunden
- Manche Versicherer schließen bestimmte Rassen (z. B. Kampfhunde) aus oder verlangen höhere Beiträge, da diese als risikoreicher gelten.
- Schäden, die durch Missachtung der Maulkorb- oder Leinenpflicht entstehen, sind meist ausgeschlossen.
- Familienmitglieder: Verletzt ein Hund ein Familienmitglied, übernimmt die Versicherung kein Schmerzensgeld, da rechtlich gesehen Familienmitglieder denselben Status wie der Halter haben.
- Optional können zusätzliche Leistungen wie Hundeschlittenrennen oder Schäden im Ausland versichert werden.
- Bei Reisen in Hotels oder Ferienunterkünften deckt die Versicherung Schäden an gemieteten Gegenständen.
Besonderheiten für Welpen
- Neugeborene Welpen können oft für ein Jahr kostenlos über die Mutter mitversichert werden.
- Ungewollte Deckung: Auch wenn ein Hund unabsichtlich deckt, sollte der Versicherungsschutz greifen.
- Fremdhalter: Personen, die das Tier regelmäßig betreuen (z. B. Hundesitter), sollten mitversichert sein.
Mindestversicherung und Beitrag
- Die gesetzliche Mindestversicherungssumme beträgt 1 Million Euro pro Schadensfall.
- Die Höhe der Beiträge hängt von der Selbstbeteiligung und der Deckungssumme ab.
- Da Tierhalter für Schäden durch ihr Tier grundsätzlich haften, ist eine ausreichend hohe Deckungssumme besonders wichtig.
Versicherungspflicht nach Bundesländern
Die Pflicht zur Tierhalterhaftpflicht wird in Deutschland landesrechtlich geregelt:
Bundesland: Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Thüringen
Versicherungspflicht: Ja, für alle Hunde
Besonderheiten: Versicherung ab 3–6 Monaten
Bundesland: Brandenburg
Versicherungspflicht: Ja
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Versicherungspflicht: Ja, wenn Hund > 40 cm oder > 20 kg
Bundesland: Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz
Versicherungspflicht: Nur bei auffälligen Hunden
Besonderheiten: Nach Nachweis der Auffälligkeit
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Versicherungspflicht: Nur für bestimmte Rassen
Besonderheiten: Nach Rasseliste
Bundesland: Schleswig-Holstein
Versicherungspflicht: Nur für gefährliche Hunde
Besonderheiten: Rasseliste abgeschafft (2016), Hundeführerschein für auffällige Hunde erforderlich
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Versicherungspflicht: Nein
Besonderheiten: Versicherung empfohlen
Maulkorb- und Leinenpflicht: Je nach Bundesland unterschiedlich; Halter sollten sich über lokale Vorschriften informieren.
Zusammenfassung
Die Tierhalterhaftpflichtversicherung ist für alle Hundebesitzer sehr wichtig. Sie schützt vor finanziellen Risiken durch Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, die durch den Hund verursacht werden. Besonders bei Welpen sollte frühzeitig eine Versicherung abgeschlossen werden, um Frühschäden abzusichern und die gesetzliche Pflicht einzuhalten.
Wichtige Informationen zur Hundesteuer
Was ist die Hundesteuer und wozu dient sie?
Die Hundesteuer ist eine Gemeindesteuer, die Hundebesitzer in Deutschland zahlen müssen. Sie gehört zu den Aufwandssteuern, weil sie einen bestimmten Verwaltungsaufwand für die Kommune abdeckt.
- Zweck:
- Finanzierung kommunaler Aufgaben (z. B. Reparaturen oder Ausbau der Gemeinde).
- Die Einnahmen fließen nicht ausschließlich in Hundespielplätze oder die Reinigung von Hundekot.
- Wer muss zahlen:
- Grundsätzlich alle privaten Hundehalter.
- Befreit sind:
- Blindenhunde oder andere Assistenzhunde
- Rettungshunde
- Hunde in Tierheimen
- Gewerbliche Hunde
- Berechnung:
- Nach der Anzahl der Hunde, nicht nach Größe oder Rasse (außer bei als gefährlich eingestuften Hunden).
- Der Steuersatz steigt ab dem zweiten Hund.
- Fälligkeit: Einmal jährlich.
- Erhebung: Jede Gemeinde entscheidet selbst, ob sie die Hundesteuer erhebt. Es gibt nur wenige Ausnahmen in Deutschland, die keine Hundesteuer verlangen.
Anmeldung des Hundes
Sobald der Welpe seinen dritten Lebensmonat abgeschlossen hat, muss er steuerlich angemeldet werden.
- Frist: In der Regel innerhalb von 2–4 Wochen nach Vollendung des dritten Monats.
- Ort: Zuständig ist das Steuer- und Stadtkassenamt der Gemeinde oder Stadt, in der der Hund seinen festen Wohnsitz hat.
- Formen der Anmeldung:
- Persönlich mit Formular
- Per Telefon oder Fax (falls von der Stadt angeboten)
- Formen der Anmeldung:
- Benötigte Angaben:
- Name und Anschrift des Besitzers
- Name des Hundes
- Alter und Rasse des Hundes
- Datum, seit dem der Hund gehalten wird
- Besondere Merkmale des Hundes (z. B. Fellfarbe, Kennzeichnung)
- Sachkundenachweis oder Haltungserlaubnis (falls erforderlich)
- Vergünstigungen oder Befreiungen:
- Menschen mit Behinderung können eine Steuervergünstigung beantragen (Nachweis erforderlich, z. B. Schwerbehindertenausweis).
- Die Stadt entscheidet, ob eine Befreiung oder Vergünstigung gewährt wird.
- Befreit sind zudem Hunde im Dienst (z. B. Rettungshunde) oder Tierheimhunde.
Hundesteuermarke
Nach der Anmeldung erhält jeder Hund eine kostenfreie Hundesteuermarke.
- Zweck:
- Eindeutige Identifikation des Hundes.
- Nachweis der Steuerzahlung oder Befreiung.
- Tragepflicht:
- Die Marke muss im Freien jederzeit sichtbar sein.
- Gilt auch auf dem eigenen Grundstück, sobald der Hund dieses verlässt.
- Besondere Hinweise:
- Jede Marke ist einmalig und darf nicht auf andere Hunde übertragen werden.
- Befreite Hunde erhalten ebenfalls eine Marke, um die Steuerbefreiung nachweisen zu können.
- Verlust oder Beschädigung:
- Unverzüglich der Stadt melden (Name, Adresse, Kassenzeichen aus Steuerbescheid).
- Ersatzmarke wird in der Regel kostenfrei zugesandt.
Ab- oder Ummeldung
Eine Ab- oder Ummeldung des Hundes ist in folgenden Fällen notwendig:
- Tod des Hundes
- Wohnort- oder Besitzerwechsel
- Verkauf oder Schenkung des Hundes
Fristen: Auf der Homepage der Stadt oder telefonisch beim Ordnungsamt erfragen.
Benötigte Unterlagen:
- Personalausweis des Besitzers
- Tötungsbescheinigung vom Tierarzt (falls zutreffend)
- Hundesteuermarke
- Letzte Meldebescheinigung vom Steueramt
- Abmeldeformular
Wichtig: Die Anmeldung durch den neuen Besitzer allein reicht nicht. Der bisherige Besitzer muss den Hund offiziell abmelden.
Folgen von Nichtanmeldung oder Nichtzahlung
- Kosten: Die Hundesteuer beträgt in Deutschland ca. 50 bis 150 Euro pro Jahr pro Hund.
- Bußgelder: Wer seinen Hund nicht anmeldet oder die Steuer nicht zahlt, begeht eine Ordnungswidrigkeit.
- Tipp: Melde den Welpen rechtzeitig an, um hohe Strafen zu vermeiden.
Selbstgemachte Hundeleckerlis – Rezepte und Haltbarkeit
Leberwurst-Knochen
Zutaten (ca. 350 Stück):
• 1 Ei
• 250 g Leberwurst
• 500 g feine Haferflocken
• 300 g Hüttenkäse
• 100 ml Sonnenblumenöl
• Etwas (Kartoffel-)Mehl zum Ausrollen
Zubereitung:
1. Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.
2. Wenn der Teig noch zu nass ist → mehr Haferflocken oder Mehl zugeben.
3. Teig ca. 1 cm dick ausrollen und gewünschte Formen ausstechen.
4. Bei 150 °C Umluft ca. 30 Minuten backen.
5. Im ausgeschalteten Backofen vollständig durchtrocknen lassen.
Aufbewahrung:
• Mit Fleisch → nur wenige Tage im Kühlschrank, alternativ portionsweise einfrieren
Thunfisch-Leckerli
Zutaten:
• 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
• 1 Ei
• Etwas gehackte Petersilie
• (Kartoffel-)Mehl, Polenta oder Haferflocken zum Andicken
Zubereitung:
1. Zutaten vermischen, zu Bällchen formen.
2. Bei 150 °C Umluft ca. 30 Minuten backen (Backzeit je nach Größe variieren).
3. Im ausgeschalteten Backofen trocknen lassen.
Aufbewahrung:
• Im Kühlschrank nur wenige Tage haltbar, größere Mengen portionieren und einfrieren
Quark-Pralinen
Zutaten:
• 200 g feine Haferflocken
• 100 g Dinkelmehl
• 6 EL Buttermilch
• 5 EL Öl (z. B. Distelöl oder Olivenöl)
• 1 Ei
• 1 EL Ahornsirup
• 150 g Magerquark
Zubereitung:
1. Alle Zutaten vermengen, kleine Kugeln formen.
2. Bei 180 °C ca. 25 Minuten backen.
Aufbewahrung:
• 3–5 Tage im Kühlschrank, bei Bedarf einfrieren
Käse-Cracker
Zutaten:
• 100 g geriebener Käse
• 100 g Hüttenkäse
• 1 Ei
• 50 g zerbröseltes Knäckebrot
• 200 g Mehl
• 1 EL Öl
• Etwas Wasser bei zu festem Teig
Zubereitung:
1. Zutaten gut vermengen, kleine Kugeln oder Sticks formen.
2. Bei 180 °C ca. 25 Minuten backen.
3. Im ausgeschalteten Ofen durchtrocknen lassen.
Karotten-Bananen-Kekse (ca. 170 Stück)
Zutaten:
• 2 Karotten
• 2 Bananen
• 400 g (Kartoffel-)Mehl
• 200 g Haferflocken oder Polenta
• 100 ml Öl
• Wasser nach Bedarf
Zubereitung:
1. Karotten hobeln, Bananen zerdrücken, alle Zutaten mischen.
2. Kleine Kugeln (1–2 cm) formen.
3. Bei 150 °C Umluft 25 Minuten backen.
4. Über Nacht im geöffneten Ofen trocknen lassen.
Leckerlis mit Rinderhack und Quark
Zutaten:
• 150 g Quark
• 6 EL Milch
• 6 EL Sonnenblumenöl
• 1 Eigelb
• 200 g Vollkornmehl
• 100–200 g Rinderhack
• Backpapier
Zubereitung:
1. Backofen auf 200 °C vorheizen.
2. Alle Zutaten vermengen, Teig ausrollen und ausstechen.
3. Auf Backblech mit Backpapier legen.
4. 30 Minuten backen, anschließend abkühlen lassen.
Apfel-Joghurt-Taler
Zutaten:
• 100 g Dinkelmehl
• 100 g Haferflocken
• 50 g Reismehl
• 1 EL Honig
• 1 geriebener Apfel
• 150 g Naturjoghurt
• Etwas Zimt
Zubereitung:
1. Alles gut vermengen, Teig ca. 1 cm dick ausrollen.
2. Taler ausschneiden oder Formen ausstechen.
3. Bei 150 °C ca. 45 Minuten backen, ggf. bei niedriger Hitze weiter trocknen lassen.
Bananen-Kekse
Zutaten:
• 370 g Vollkornmehl
• 1 Ei
• 1 Banane
• 100 ml Milch
Zubereitung:
1. Banane zerdrücken, alle Zutaten verkneten.
2. Teig ausrollen, ausstechen.
3. Bei 150 °C ca. 30 Minuten backen.
Leckerlis mit Thunfisch und Karotten
Zutaten:
• 100 g Mehl
• 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
• 2 Karotten
• 1 Ei
• Backpapier
Zubereitung:
1. Karotten raspeln, Ei, Thunfisch und Mehl zugeben, zu einer wenig klebrigen Masse kneten.
2. Kugeln formen, leicht flachdrücken, auf Backpapier legen.
3. Bei 180 °C 20 Minuten backen, wenden, weitere 10 Minuten backen.
4. Kekse abkühlen lassen.
Gummibärchen
Zutaten:
• ½ Rote Beete
• 1 TL Wasser
• 1 Pckg gemahlene Gelatine
• 125 ml Fleischbrühe
• Gummibärchenform
Zubereitung:
1. Rote Beete pürieren, durch Sieb passieren.
2. Saft mit Gelatine mischen.
3. Fleischbrühe aufkochen, Gelatinemischung einrühren.
4. In Förmchen gießen, ca. 1 Stunde auskühlen lassen.
Kartoffel-Kekse
Zutaten:
• 300 g Vollkornmehl
• 100 g Kartoffelbrei
• Etwas Wasser bei zu festem Teig
Zubereitung:
1. Zutaten vermengen, Kekse formen oder ausstechen.
2. Bei 180 °C ca. 20 Minuten backen.
Joghurt-Erdnuss-Eisplätzchen
Zutaten:
• 900 g Joghurt
• 3 TL Erdnussbutter (ohne Xylitol!)
• 1 große Banane
• 1 TL Honig (optional)
• Silikonförmchen
Zubereitung:
1. Banane in Scheiben schneiden, alle Zutaten cremig mixen.
2. In Förmchen füllen, mind. 2 Stunden einfrieren.
3. Im luftdichten Behälter im Gefrierfach lagern.
Obst-Kekse (hart zum „Zähneputzen“)
Zutaten:
• 120 g Haferflocken
• 300 g Weizenvollkornmehl
• Etwas Olivenöl
• 1 Ei
• 1 Babygläschen Apfelmus (oder Birne/Banane)
Zubereitung:
1. Zutaten vermengen, Teig ausrollen, Formen ausstechen.
2. Bei 150 °C ca. 40 Minuten backen.